Posted in FRImedia Team Blog on September 06, 2010 by FRImedia Team
Club-TV für Handball-Verbandsligisten? Nicht in dieser Liga, sollte man meinen. Aber warum eigentlich nicht? Grund 1: Die Mannschaft. Die "Jungen Wilden" sind hungrig auf Erfolge. Grund 2: Das Umfeld. Die Mannschaft um die Mannschaft hat längst ihre Wildheit gegen Reife und Erfahrung getauscht, läßt sich aber von bewährten Tugenden noch beseelen. Grund 3: Unterschiedliche Städte. Die Nachbarn Jever und Schortens gehen einen gemeinsamen (Handball)-Weg. Notiz am Rande: Das Internet-TV der HG Jever/Schortens wird allein durch die Tatsache seines Bestehens über das Gebiet der Verbandsliga ausstrahlen. Wir wissen das. Kommt unser Fussball-Publikum doch aus der sogenannten Regionalliga - deren geografische Grenzen weit hinter Berlin liegen. Und unsere Medienpartnerschaft mit dem Vareler Handball-Bundesligisten zieht ebenfalls weite Kreise. Aber warum in die Ferne schweifen? Großartig, dass sich die Bürgermeister beider Städte beim Saisonstart die Ehre gaben. Das schafft Motivation für die junge Mannschaft. Und wir eine zeitgemässe mediale Plattform. Ein Forum für begeisterte junge Handballspieler. Wie sagt Frieslands Landrat Sven Ambrosy so schön: "Wir bieten Rückenwind". HG Jever/Schortens -TV hat einen ersten Beitrag jetzt online. Viel Spaß an Eurem eigenen Erfolg, Jungs!
Mit den besten Wünschen und Grüßen Jana Eckhoff
Posted in FRImedia Team Blog on September 05, 2010 by FRImedia Team
"Schlechtes Wetter für Hallensport" sagte WHV-Manager Dieter Koopmann vor dem Derby scherzend zu mir. Plaudernd in der frühherbstlichen Abendsonne vor der EWE-Arena in Oldenburg ahnten wir beide nicht, dass es drinnen wirklich schlecht sein würde. Auf glattem Parkett sollten wenig später Spieler beider Mannschaften reihenweise auf die Nase fallen. Schlecht auch die Entscheidung, das Spiel so lange laufen zu lassen. Verständlich der Groll von bis dato überlegenen Varelern, die nach gespielten 35! Minuten klar führten gegen einen WHV, der buchstäblich kein Bein mehr an Deck bekam. Dabei wollten sich doch wohl viele der leider relativ wenigen Zuschauer ein Bild über die Spielstärke beider Teams machen, geht es doch um die Qualifikation für die eingleisige 2. Bundesliga ab der nächsten Spielzeit. So konnte das sachkundige Publikum nur den Abbruch fordern und der WHV-Kapitän Christian Köhrmann ehrenwerter weise ein neues Spiel anstelle von Punkten am "Grünen Tisch". Dennoch - der Boden in Oldenburg war für niemanden gut: Vereine, Liga, Sponsoren, Zuschauer und Berichterstatter stehen vor einer überflüssig-nutzlosen und negativ geprägten Situation. Bleibt die Hoffnung, dass so etwas ein Ausrutscher bleibt und sich kein Spieler ernsthaft verletzt hat. Weh getan hat es sicher uns allen. Herzlichst Manfred Eckhoff
Posted in FRImedia Team Blog on August 21, 2010 by FRImedia Team
Unter dem Motto der Überschrift startete ich irgendwann Anfang Dezember 2009 mit dem Lauftraining. Und irgendwann kam ich auf die wahnwitzige Idee, am Jever-Fun-Lauf teilzunehmen. Gott sei Dank wusste ich, das 10 Meilen deutlich mehr als 10 km sind, ich meldete mich online also für den 10 km-Lauf an. Und der Tag des Laufes war plötzlich da, ich hatte 10 Tage wegen einiger Knieprobleme nicht laufen können. Mei Ziel war es, den Lauf unter einer Stunde zu laufen, zweimal habe ich das bislang geschafft. In Etappen von sechs Minuten auf den Kilometer sollte das knapp zu schaffen sein. Am 21.08.2010 stand ich gegen 10 Uhr auf und frühstückte normal. Bevor ich dann losfuhr, schaute ich noch die neue Castingshow auf RTL, "X-Factor". Die machte Mut. Aber um 13:45 Uhr ging es dann los, beim Einkaufen besorgte ich mir noch ein paar Bananen und zwei Flaschen Isodrinks. Am Freitag bekam ich den Tipp, in Schortens über die "Hohe Gast" in Richtung Bürgerhaus Schortens einzubiegen, ein Tipp, der sich als goldrichtig erwies. Ich fand einen Parkplatz, fast direkt am Bürgerhaus, bin ich doch lauffaul ;o)) Gegen 14:30 Uhr dann war ich da, nun wollte ich meine Startnummer abholen. Diese und auch den elektronischen Zeitmesschip für den Schuh bekam ich im Bürgerhaus. Dann schaute ich mir die Strecke an, das Wetter war ansich ganz gut, mir war etwas zu warm. Rund um das Bürgerhaus war bereits sehr viel Betrieb, Schüler- und Bambiniläufe starteten bereits. Ich setzte mich in Bewegung, mein Ziel sollte der Start sein. Doch der war vom Ziel über zwei Kilometer weg, auf halber Strecke brach ich ab und setzte mich in der Menkestraße auf eine Bank. Ich präparierte meinen rechten Laufschuh mit dem Chip, die Anleitung dazu war kinderleicht. Dann ging zurück in Richtung Bürgerhaus, ein wenig Atmosphäre aufsaugen, aber auch um meine Sporttasche im Auto zu verstauen. Nebenbei bekam ich immer laufend Infos über die Spielstände des SVW in Kiel, die machten aus einem 0:2 ein 2:2, weitere Motivation für mich. (Das Endergebnis bekam ich auf offener Strecke von Peter Puttkammer) Dann wurde es gegen 15:45 Uhr aber langsam Zeit, sich in Richtung Start zu bewegen, ein paar Minütchen bin ich ja noch unterwegs. Meine Startnummer 469 zierte meinen Bauch, ein wenig wölbte es sich noch. Meinen Autoschlüssel durfte ich beim Team der Fitness-World aus Schortens verstauen. Danke dafür. Am Start angekommen, war die Zahl der Teilnehmer schon überwältigend, gut 500 Läuferinnen und Läufer wollten die 10 km angehen. Darunter waren auch einige Bekannte, Michael Engelbrecht, der Chef der Raiffeisen-Volksbank Jever war ebenso am Start wie Ex-TSR-Fußball-Ikone Rolf "Rolli" Söker und auch der Fitness-Coach vieler Wilhelmshavener Spitzenclubs Rainer "Schumi" Schumacher. Und dann traf mich auch Kurt Döring, Schortens' Lauflegende und ein großer FRI-TV und SVW-Fan. Er fotografierte mich und gewann damit auch noch eine Kiste Bier des friesischen Brauhauses zu Jever. Und dann war es 16:15 Uhr, der Startschuss ertönte und es ging los. Die Masse setzte sich in Bewegung. Die ersten beiden Kilometer lief ich unter sechs Minuten, 10:50 zeigte meine Stopuhr, ich war also gut unterwegs. Und die vielen Zuschauer an der Strecke animierten mich, das Tempo zu halten, auch wenn ich den einen oder anderen Döneken ("Ich hätte den Bambini-Lauf nicht mitmachen dürfen") machen konnte. Dann jedoch kam die Sonne und ich merkte, ich muss Tempo rausnehmen. Das tat ich, fand dann aber den Schalter zum Erhöhen nicht wieder und merkte bereits bei Kilometer Sechs, dass ich die 60 Minuten-Marke nicht mehr knacken konnte. Aber ich wollte durchhalten, wollte es genießen, in die Menkestraße einzubiegen und unter dem Applaus (auch wenn er bei mir aus Mitleid war ;o)) ins Ziel zu kommen. Es war schon toll, diesen Lauf mitgemacht zu haben, die Stimmung an der Strecke aufsaugen zu können. Und ich griff fast bei jeder Trinkstation zu, aber meistens benötigte ich Schwämme, um mich vom Schweiß zu befreien. Toll an dieser Stelle auch immer wieder die Anwohner, die diesen Lauf so unbeschreiblich geil begleiten. Einige machten echte Grillparties und bei einigen Feiern lud ich mich auch ein. Klasse auch, dass alle meine La-Ola-Ansätze mitmachten und mir die letzten zwei Kilometer so nicht zu einem gefühlten "Highway to Hell", sondern zu einem Schaulaufen machten. Als ich das zweite Mal in die Menkestraße einbog, wusste ich, gleich bin ich am Ziel und ich hatte noch Kraft für einen Schlußspurt. Dabei "kassierte" ich noch einige Läufer vor mir und auch auf der Zielgeraden schaltete ich noch einen Gang höher, hatte dann aber im Ziel das Gefühl, mir platzt gleich meine Brust. Kurzzeitig rief ich nach einem Sauerstoffzelt, konnte mich aber gleich hinsetzen, weil man meinen Chip ja wieder haben wollte. Ich dachte beim Entfernen dieses kleinen elektronischen Helfers, hier stehste nicht mehr auf, doch ich hatte Durst und die Getränke gab es außerhalb des Auslaufbereiches. Da kam ich dann mühevoll hin und leerte zwei Becher quasi in einem Zug. Und ich hatte noch Kraft für 10 Liegestütze auf der Bühne der Fitness-World. Bei meinem Shirt hatte ich das Gefühl, ich sei ins Heidmühler Freibad geplumpst, doch ich war doch nur gelaufen, fünf Kilo Flüssigkeit -gefühlt- machten mein Oberteil unnötig schwer. Aber ich fühlte mich gut, ich hatte es gepackt, ich habe mich für die lange Distanz entschieden und habe Steherqualitäten bewiesen. Auch wenn ich es einfacher hätte haben können, einen 5-km-Lauf gab es beim Jever-Fun-Lauf ja auch. Der Sieger des 10-km-Laufes benötigte übrigens etwas mehr als 35 Minuten, lief anschließend noch die 5-km und hat auch für die 10 Meilen gemeldet. Ich habe aber nur oftmals meinen inneren Schweinehund überwunden, bin die 10 km gelaufen und habe beschlossen: ICH LAUFE 2011 WIEDER MIT!
Euer Rolf Oppenländer
Posted in FRImedia Team Blog on August 14, 2010 by FRImedia Team
Gestern Abend war der Bundesligist EIntracht Frankfurt zu Gast in Wilhelmshaven. Der DFB-Pokal bescherte Regionalligist SV Wilhelmshaven dieses großartige Los. Und welch' ein Glück, dass ich gerade zu Beginn der neuen Saison den Job des Stadionsprechers übernommen habe. Schon Tage vorher überlegte ich mir Durch- und Ansagen, ein wenig Kribbeln wurde immer stärker, je näher das Spiel kam. Es waren einige Dinge zu beachten, aber auch einige Dinge zu erledigen. So war Sänger Martin Scholz im Vorprogramm, mit ihm, und seinem Gitarristen musste ich seinen Auftritt durchsprechen, eine neue SVW-Einlaufhymne wurde gesucht und mit Hilfe von Dennis Rommel und Toni Gänge auch gefunden. Somit sollte ab dem Frankfurt-Spiel immer ein "Fluch der Karibik" den Gegner treffen, passend insbesondere zum Spieltermin gegen die Skibbe-Elf, war dieses doch Freitag, der 13. Nun war es also soweit, ich machte mich auf den Weg ins Stadion, gut drei Stunden vor dem Spiel, man weiß ja nie. Im Stadion angekommen, kümmerte ich mich sofort um die Technik. Hier sah alles gut aus und im Stadion war die Riesencrew von "Sky" und bereitete die Liveübertragung aus dem Schmuckkästchen Jadestadion vor. Ich ging unten auf dem Spielfeld meine Ansagen durch als eben der verantwortliche Aufnahmeleiter auf mich zukam und mich verkabelte. Ich sollte also nun mit meinem Namensvetter von "Sky", Rolf Fuhrmann die Interviews vor dem Spiel proben. Eine kurze, sehr freundliche Begrüßung mit dem Langen von "Sky", der übrigens gebürtig aus Aurich kommt, dann war ich plötzlich der Trainer der Frankfurter Eintracht, Michael Skibbe. Ein Traum wurde wahr, ich durfte die Mikros von "Sky" tragen unnd auch dort reinsprechen. Danach sollte ich meine Position beibehalten, aber eine andere Person darstellen, ich mutierte von Michael Skibbe zu Dr. Hans Herrnberger und beantworte wieder die Fragen von Rolf Fuhrmann. War das ein Erlebnis. Allein das hat die ganzen Mühen der letzten Wochen rund um die Planungen für dieses Spiel sinnvoll erscheinen lassen. Das war einfach nur geil. Genauso wie dann der Auftritt von Martin Scholz und mein erstes Mal Mannschaftsaufstellung vor mehr als 6.000 Menschen. Die Fans der Frankfurter Eintracht verzauberten dabei nicht nur mich, auch die gut 4.000 Wilhelmshavener erstarrten ob des hessichen Supports in Ehrfurcht. Meine Endorfinproduktion steigerte sich immer mehr zum Spielbeginn, mit dem Anpfiff dann viel ganz der Spannung ab, die sich erst zur Halbzeit wieder erhöhte als ich gemeinsam mit dem Promoteam zur Verlosung wieder auf den Rasen schritt. Nach dem Spiel dann musste sogar ich Autogramme schreiben und ein geiler Abend ging langsam zu Ende. Irgendwie war ich froh, dass unser Team alle Aufnahmen im Kasten und ich als Satdionsprecher alles gesagt hatte. Und ich irgendwie war ich froh, dass alles vorbei war und nun geht es darum, die Veranstaltung aufzuarbeiten. Für mich bleibt an dieser Stelle nur noch eines zu sagen:
Wir sehn uns Eurer Rolf Oppenländer
Posted in FRImedia Team Blog on Juli 20, 2010 by FRImedia Team
Dienstag Morgen, 07:07 Uhr, der Wecker klingelte. Am zweiten Urlaubstag wollte ich meine Vorbereitungen auf den "Jever-Fun-Lauf" fortführen und stand früh auf. Nachdem ich monatelang durch den Statdtpark gelaufen bin, habe ich mir ein anderes, wunderschönes Ziel in Wilhelmshaven ausgesucht. Ich fuhr mit dem Auto um 07:20 Uhr zum Fliegerdeich bei wunderschönem Wetter. Dort angekommen, erfreute ich mich einer schönen Brise und die Flut war auch da, Meeresrauschen, Sonnenschein und ein leicht kühlender Wind. Das waren drei Argumente, warum ich Wilhelmshaven so liebe. Und ich lief los, am Helgoland-Haus vorbei, entlang der Emsstraße, vorbei an Manitowoc über die Industriestraße zum Ende des Banter Sees über den Deich ans Wasser. Herrlich, dieser Blick auf leicht wogendes Wasser. Die Sonne spiegelte sich in diesem und der Wind erfrischte mich. Einfach sensationell, am Mittelmeer hätte es nicht schöner sein können. Am Deich grasten die Schafe, ein tolles Gefühl. Ich merkte nicht wirklich die Anstrengungen des Laufes, der Anblick war schon sehr schön und entschädigte für die Mühen des Laufens. Nach 65 Minuten waren 10 Kilometer absolviert, viele Gedanken kreisten durch meinen Kopf, denn die Sportssaison steht in den Startlöchern, Fußball und Handball gehen langsam wieder los und dann bin ich fit wie niemals zuvor. Übrigens hat mein Stoffwechsel sich wohl so gut eingespielt, dass auch längere Laufpausen meinem Gewicht nichts anhaben können. Bei 90 Kilo habe ich mich eingependelt, da ist noch Luft nach unten, aber nicht um jeden Preis. Bis bald Euer Rolf Oppenländer
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